„Moving Women Empowerment Conference”

Pressemitteilung: Sarah Bomkapre .Moving Women Empowerment Conference  

©PHF.Hauptpreisträgerin Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Sarah Bomkapre Kamara (links)und Modupe Laja (rechts)

Die “Moving Women Empowerment Conference” fand am 25.März  2017 in München statt. Das Motto der Konferenz  lautete: “Wir schaffen das – die Zukunft liegt in unseren Händen”.

Von da an soll die Konferenz jedes Jahr  stattfinden. Die Vorträge wurden auf Englisch und Deutsch gehalten.

International steht die Bewegung für das Ziel, gleiche Arbeitsbedingungen zwischen Männern und Frauen zu schaffen und eine Veränderung zu wagen. Die Veranstaltung soll alle Frauen deutschlandweit ansprechen und daher luden die Organisatorinnen, Referentinnen mit unterschiedlichen Hintergründen ein. Vor allem viele Frauen aus Afrika hielten Vorträge. Denn im Fokus stehen vor allem hart arbeitende, afrikanische Frauen, die neues bewirken wollen und für Gleichberechtigung kämpfen. Gleichzeitig sollen den Frauen aber auch neue Möglichkeiten und Alternativen eröffnet werden.

©Dr.Pierrette Herzberger-Fofana. Die Teilnehmerinnen

Auch das Organisationsteam bestand überwiegend aus schwarzen Frauen mit unterschiedlichen Beruflichen und kulturellen Herkünften. Die vielfältigen Vorträge sollten Frauen ermutigen ihr Schicksal in die Hände zu nehmen und sich nicht entmutigen zu lassen. Denn unter diese Migrantinnen waren etliche hochqualifizierte Frauen, die keine Möglichkeit haben in ihrem erlernten Beruf zu arbeiten. Mut kam von den Referentinnen, die alle Perspektive zeigten.

 ©Dr. Herzberger-Fofana, Sarah Bomkapre Kamara (links), Dr. Pierrette Herzberger-Fofana und Modupe Laja (rechts)

Beispielsweise referierte die Dolmetscherin, Integrations- und- Gesundheitsmediatorin, Mathilda Legitimus-Schleicher über die neue berufliche Wege für Migrantinnen, und gab wertvolle Informationen,  die Malerin Vivian Timothy zeigte durch ihre Malerei, wie sie ihren Traum eines selbständigen Lebens und persönlichen Entfaltung verwirklicht hat, die Ärztin N’joula Agnes Baryoh hielt einen interessanten  Vortrag über „Frauen afrikanischer Herkunft und ihre Körper: Wissen um die Besonderheiten in Gynäkologie und Geburtshilfe“

©Sarah Bomkapre .Die Ärztin N’Joula Agnes Baryoh

Davonne Schaefer, Unternehmerin widmete ihren Vortrag  „Divine Curls“ über die Bedürfnisse von schwarzen Frauen, die beschlossen haben, ihre eigene natürliche Haar zu tragen. Frau Clara Meierdierks referierte über die psychische Gesundheit und die Unternehmerin Mary Lindner Inhaberin  von Urembo GmbH Friseur Salon und online shop erzählte  ihre eigene Geschichte.

©Dr.Herzberger-Fofana v.links Dr. Jane Ayeko Kümmeth und Vivian Thimothy, Malerin, Preisträgerin

Dr. Jane Ayeko Kümmeth, Journalistin leitete eine Podiumsdiskussion, an die aktiven Frauen wie die Rechtsanwältin Edith Otiende-Lawani, die Nuklear Ingenieurin, Caroline Kouegoua, die junge geflüchtete Somalierin Jamila Mohamed Abdi und Vivian Timothy. Sie alle berichteten über ihren Werdegang und die Schwierigkeiten der verschiedenen Hürde zu überwinden.

 

                                              ©Dr.P. Herzberger-Fofana.                                                                                                   Die Teilnehmerinnen

©Dr.P. Herzberger-Fofana mit Mathilda Legitimus -Schleicher

Für Unterhaltung sorgte Stephanie Knott mit ihrer Amateur-Theatergruppe. Als ehemalige Entwicklungshelferin in Togo vermittelte sie durch kleine Sketches wie Rassismus und Vorurteilen sowohl in der afrikanischen als in der deutschen Gesellschaft vorhanden sind. Durch lustige Szenen brachte sie das Publikum zum lachen.

Musikalisch umgerahmt wurden die Veranstaltung mit den beiden Künstlerinnen aus Sudafrika, „Nomina“ und die Tänzerin aus Brasilien Linda

Der Abend endete mit einer Gala. Da war eine sehr informative und interessante Veranstaltung und wie eine Teilnehmerin sagte: „ich dachte ich wäre schon „empowered“ aber heute habe ich noch dazu gelernt“. Ein dickes Lob und Danke schön an die vielen helfenden Händen, die aus dieser Veranstaltung ein unvergessliches Ereignis gemacht haben.

DIE HAUPTPREISTRÄGERIN

Dr.Pierrette Herzberger-Fofana

Das Highlight war die Verleihung des Preises  des “Women of Excellence Icon 2017”  an die Bundestagskandidatin, Stadträtin  und Ehrengast, Dr. Pierrette Herzberger-Fofana.

Initiatorin ist die Journalistin und Herausgeberin des Magazins  „Sonne“, Frau Sarah  Bomkapre (links). Die Laudatio hielt Frau Modupe Laja (rechts) Kulturwissenschaftlerin und Bildungsreferentin.  Bewerbungsrede der Bundestagskandidatin

https://gruene-bayern.de/wp-content/uploads/2, t 016/10/B-BT46-Pierette-Herzberger-Fofana.pdf

In ihrem Grußwort ermutigte die Hauptpreisträgerin Dr.Herzberger-Fofana die Frauen sich zu engagieren, sich zu fortbilden, wenn es nötig ist,  um als vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft teilzuhaben

©Dr.P. Herzberger-Fofana mit Vivian Thimothy

  • Unseren Ehrengast Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, ist in der lokalen, nationalen und internationalen politischen Ebene aktiv. 2013 referierte sie vor den Vereinten Nationen in New York und 2015 vor der Menschenrechtskommission in Genf www.nordbayern.de/…/stadtratin-spricht-vor-vereinten-nationen-1.2732; www.glerlangen.de/index.php/presseinfos/804-un-commission-genitalverstummelung. Sie fordert vor Ort die Integrationspolitik und setzt sich gegen Gewalt an Frauen und Diskriminierung.

2009 war sie die Mitiniatorin der „internationalen Wochen gegen Rassismus.“ Erlangen .Der Stadtrat beschloss einstimmig ihren Antrag und so  konnte in Erlangen diese Veranstaltung (2009) stattfinden.

Sarah Bomkapre. Modupe Laja und Dr. Herzberger-Fofana

Dies bildete somit  den Startschuss der  „ internationalen Woche gegen Rassismus“ in Erlangen.Jedes ahr hält Frau Herzberger-Fofana das Grusswort bei der Kundgebung der Schülermitverwaltung und SOR- Schulen (Schule ohne Rassismus)

www.erlangen.de/Portaldata/1/Resources/080_stadtverwaltung/auslaenderbeirat/18_03_2009_Woche_gegen_Rassismus_(EN).pdf

Als Gymnasiallehrerin macht sie aus ihrer Schule „Eine Schule ohne Rassismus“ und konnte dafür als Paten den ex-national Fußballspieler, Gerald Asamoah gewinnen. Afrikanet.info.

                                  ©PHFund Sarah Bomkapre

  • Dr. Herzberger-Fofana ist Mitglied in Vereinen, die sich gegen Gewalt, Diskriminierung und für Frauen einsetzen. Sie ist u.a. Vorsitzende von FORWARD-Germany, Vorstandsfrau von „Damigra, Dachverband der Migrantinnenorganisationen, Gründungsmitglied und Ex. Vorstandsmitglied von „Migrantinnen Netzwerk Bayern“, Vorstandsfrau im „Zentralrat der afrikanischen Gemeinde Deutschlands (ZAGD) und Mitglied im „Netzwerk Rassismus-–und Diskriminierungsfreies Bayern“. Die Preisträgerin  erhielt  bereits unzählige Preise für ihr Engagement und ihre Publikationen über Frauen, Bildung und Kultur, Literatur wie z.B.
  • Sie ist bis heute die einzige Frau im Senegal, als Preisträgerin der „Grand Prix du Président de la République du Sénégal pour les Sciences „ (Der grosse Preis des Staatspräsidenten Senegals für Forschung und Wissenschaft für ihr Buch „La Littérature Féminine Francophone d’Afrique noire suivi d’un Dictionnaire des Romancières ». (Die Frauenliteratur aus den französischsprachigen Ländern Afrikas. Mit einem Wörterbuch der Schriftstellerinnen)www.grioo.com und den
  • Helene Weber Preis (Berlin 2009) vom Bundesfamilienministerium www.afrikanet.info, grioo.com .

A● 2014 erhielt sie den „Preis der Afrikanischen Frauen. Nana Yaa Asantewaa“ (Hamburg), den  „Certificate of High Appreciation“ des Interafrikanischen Komitees, (IAC-CI-AF mit Sitz in Addis-Ababa Äthiopien ) für ihr Engagement gegen die Praktiken, welche die Gesundheit der Frauen und Mädchen beinträchtigen; den „African Women Award in Europe“ (2015 Genf. Schweiz)als erste schwarze Frau, die in einen deutschen Stadtrat gewählt wurde.

2016 kamen dazu zwei Auszeichnungen: „Frau für Frauen Preis (Women for Women Award in Esslingen) und den „African Diaspora Living Legend Preis„ in Hamburg. Das Magazin „African Heritage“ nominiert sie auf Platz 3 zu den 100 „ Most Influential Africans in Germany“. (www.africpost.com), “african heritage“

  • .

Herzberger-Fofana ist die Initiatorin von „Black History Weeks Erlangen„(2015) und organisierte 2016 eine Ausstellung „Verborgene Heldinnen und Helden des Sklavenhandels“ im Hinblick auf die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft (2015-2024). www.nordbayern.de/…/erlangen/wochen-uber-schwarze-geschichte-in-erlangen-

Die Ausstellung „Die Sklaverei ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ist z.Z. am Ohm Gymnasium Erlangen zu sehen und kann ausgeliehen werden. weltleuchter.de

Dr.Herzberger-Fofana ist  im  Senegal aufgewachsen, Guinea (Vater), Kapverdische Inseln (Mutter), aber in Mali (Bamako) geboren. Sie ist Mutter von 3 erwachsenen Söhnen.

 

  • Ihre Bücher:

  

Ihre Dokumentationen

1●Erlangen <offen aus Tradition>. Wochen gegen den Rassismus“ Mit einem Vorwort des Oberbürgermeisters Dr. Balleis , Erlangen 2011,166 Seiten

2●.Stoppt die Genitalverstümmelung mit einem Vorwort der Oberbürgermeisterin von Forécariah (Guinea) 150Seiten (unveröffentlicht) 3●.Gedenkfeier zu Ehren Nelson Mandelas. Die Veranstaltung am Ohm Gymnasium. Mit einem Vorwort des Oberbürgermeisters der Stadt Erlangen Dr.Florian Janik (demnächst) 4●Vom Martin Luther King zu Barack Obama. Über 100 Jahre Diskriminierung Erlangen 300 Seiten

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