Besuch des Bischofs aus dem Senegal im Rathaus

v.links Dr.Bilkiss Atchia-Emmerich,2.Vorsitzende von AIB, Frau X mit Baby, Dr.Lötterle,Seniorenbeirat, Dr. Abdoulaye Diallo, Vorsitzender von Nürnberger Initiative für Afrika(NIFA),Barbara Pfister, Fraktionsvorsitzende, Dr.P.Herzberger.Fofana, Frau Elene Tine,Parlamentsabgeordnete (Senegal),Vertreterin von Missio, Nathalie Badura, Studentin. Hinten Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche. (hinten2.links) Axel Just, Vertreter des Jugendparlaments , (hinten5.Links) Klaus Mösel,Gymnasiallehrer am Ohm, Fulgence Faye, Sabine Eisenburger Radio Z Reporterin.

Eintrag in das Gästebuch der Stadt Erlangen

Am  4. Oktober 2017  trug sich der Bischof aus dem Senegal, Mgr. André Guèye in das  Gästebuch der Stadt Erlangen ein. Die Begrüßung übernahm Barbara Pfister, Fraktionsvorsitzende der SPD in Vertretung vom Oberbürgermeister Florian Janik. Der Bischof kam in Begleitung einer Parlamentsabgeordneten der senegalesischen Nationalversammlung von Dakar, Frau Elene Tine und eines Künstlers, Fulgence Faye.

Eintrag in das Gästebuch der Stadt Erlangen

Am  4. Oktober 2017  trug sich der Bischof aus dem Senegal, Mgr. André Guèye in das  Gästebuch der Stadt Erlangen ein. Die Begrüßung übernahm Barbara Pfister, Fraktionsvorsitzende der SPD in Vertretung vom Oberbürgermeister Florian Janik. Der Bischof kam in Begleitung einer Parlamentsabgeordneten der senegalesischen Nationalversammlung von Dakar, Frau Elene Tine und eines Künstlers, Fulgence Faye.

©Dr. Herzberger-Fofana und Barbara Pfister,Faktionsvorsitzende der SPD Rathaus,Elene Tine Abgeordnete (Senegal) Erlangen 4.10.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertreter von verschiedenen Organisationen wie die katholische Kirche, die 2. Vorsitzende des Ausländer-und Integrationsbeirats (AIB) Frau Dr. Bilkiss Atchia-Emerich, des Jugendparlaments, des Seniorenbeirats, der Vorsitzende des Kamerunischen Studenten Vereins KASEN und des Vereins aus unserer Nachbarstadt  Dr. Abdoulaye Diallo, Vorsitzender von  „Nürnberger Initiative für Afrika“ NIFA nahmen daran teil.

Spenden

 

Im Laufe der Feierstunde übergab Pierrette Herzberger-Fofana, eine Spende in Höhe von 500€. Das Geld kam von der Verleihung ihrer Ausstellung im Rahmen von „Black History Weeks 2016  „Verborgene Heldinnen und Helden des transatlantischen Sklavenhandels“  sowie Sachspenden: Stifte und Buntstifte für die Schulen aus der Diözese des Bischofs, Thiès, die von verschiedenen Institutionen wie der Sparkasse Erlangen gespendet wurde.

 

 

 

 

 

 

Das neue Schuljahr beginnt am 9.Oktober 2017 im Senegal und dieses Schulmaterial fand ein gutes Echo seitens des Bischofs. Er freut sich über dieses Geschenk. Die musikalische Umrahmung übernahm der Sänger, Fulgence Faye.

©Dr. Herzberger-Fofana und Mgr.André Guèye,Bischof von Thiès.Feuerstein 1.10.17

Der Bischof, Mgr. André Guèye, sowie die Parlamentsabgeordnete, Frau Elene Tine, stellten kurz das Land ,Senegal, vor. Sie gaben ein positives Bild der politischen Bemühungen der Regierung. Dank der neuen Initiative des Präsidenten  „Plan Emergent Sénégal“ und die Tatsache, dass vor zwei Jahren Öl entdeckt  wurde, ist die Hoffnung erlaubt, dass nichts im Weg steht für die Entwicklung des Landes und folglich eine Reduzierung der Armut und der Migration nach Europa.

©PHF . Mit Frau Abgeordnete Elene Tine (r.).Burg Feuerstein 1.10.17

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Gäste bedankten sich für den herzlichen Empfang sowie für die finanzielle Zuwendung und Sachspenden für Schulen in der Gegend von Thiès. Es könnte damit eine Freundschafsinitiative auf kommunaler Ebene entstehen, denn das Ohm Gymnasium unterstützt seit 2012 das Gymnasium St Gabriel in Thiès und die Stadträtin Dr. Herzberger-Fofana seit 2005.

Damals half sie in einem Vorort Dakar, Pikine Guinaw-Rail  eine Grundschule zu bauen für Kinder, die keine Geburtsurkunde vorweisen konnten. Die Eltern, die wegen der Landflucht in die Hauptstadt strömten, hatten oft ihre Kinder amtlich nicht registriert.

Die Folge davon war, dass alle diese Kinder, die keine Geburtsurkunde besaßen,  nicht in die staatliche Schule aufgenommen werden konnten. Im Gegenzug verpflichteten sich die Eltern ihre Töchter nicht dem Brauch der Genitalverstümmelung zu unterziehen und sie auch nicht aus der Schule herauszunehmen, um sie zwangszuverheiraten.

© Dr. Herzberger-Fofana. Meine Schule in Dakar-Pikinie Guinaw-Rail „Centre Pierrette H.Fofana“ (2005-2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Eltern kamen aus einer Gegend, in der  heute noch trotz eines Gesetzes gegen die Genitalverstümmelung weiter diese gesundheitsgefährdende Sitte praktizieren. Die Schule,“Centre Pierrette H. Fofana“  die ihren Namen trug wurde leider zerstört, um eine Autobahn zu bauen.

©Dr. Herzberger-Fofana

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der neuen schulischen Initiative ist  Erlangen auf dem Weg zu einer Partnerschaft mit einer Stadt Afrikas. Es war eine schöne Feierstunde.

Das Jugendparlament sowie der lokale Sender Radio Z konnten sogar ein Interview mit dem Bischof durchführen.

 

 

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